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Wenn man ein Bauvorhaben mit vorhandenen Holzbalkendecken nachträglich mit einer Fußbodenheizung ausrüsten möchte bestehen hierfür grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder man baut auf der vorhandenen Holzbalkendecke eine Bodenkonstruktion mit integrierter Fußbodenheizung vollständig neu auf oder man integriert die Fußbodenheizung in die vorhandenen Holzbalkendecken. Die letzte Variante wird vor allem dann gewählt, wenn man keine ausreichende Aufbauhöhe für eine neue Bodenkonstruktion zur Verfügung hat oder wenn man zwingend auf Treppenansätze, Tür-  oder Fensterlaibungen Rücksicht nehmen muss und deswegen keinen Neuaufbau vornehmen kann.

Es vergeht fast keine Woche, in der nicht im Rahmen einer Altbausanierung die Janßen-Fußbodenheizung im Trockenaufbau in eine historische Holzbalkendecke integriert wird. Es handelt sich dabei um Techniken, die bereits seit fast 50 Jahren erfolgreich zum Einsatz gebracht werden, also um nichts Neues.

Die einzige Voraussetzung für die Integration der Janßen-Fußbodenheizung in eine Holzbalkendecke ist ein Hohlraum von 30 mm Höhe innerhalb der Gefache und über die gesamte Gefachbreite - direkt unterhalb des späteren Oberbodens - zur Aufnahme der Kupferrohre mit den aufgesteckten Aluminium-Wärmeverteilern. Im Übrigen sind Sie als Bauherr oder Architekt völlig frei in der Gestaltung der Bodenkonstruktion, also insbesondere hinsichtlich der Art der Wärmedämmung (Dämmplatten, Schüttungen etc.) oder etwaiger Schallschutzmaßnahmen.

Wie auf dem nachfolgenden linken Foto zu sehen, werden zunächst die Gefache leergeräumt. Anschließend werden diese mit einer Wärmedämmung aufgefüllt.

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Die Heizrohrschlangen liegen dann im Regelfall auf einer nicht komprimierbaren Wärmedämmplatte oder bei Verwendung einer Dämm-Schüttung oder -wolle auf einer Konterlattung, welche alle 1 - 1,5 Meter quer zwischen die Holzbalken eingebracht wird. Nachfolgend möchten wir Ihnen noch einige Fotos von einer historischen Stadtvilla aus dem Rheinland vorstellen. Bei dieser wurden im Jahr 2011 auf drei Etagen und ca. 350 m² Wohnfläche die Janßen-Fußbodenheizung in Holzbalkendecken integriert. Nachdem die Gefache - also die Zwischenräume zwischen den Balken - von der ursprünglichen Füllung befreit worden waren, wurde eine Rockwool-Dämmung eingebracht. Zusätzlich wurde der Untergrund nivelliert und so gestaltet, dass die erforderlichen 30 mm Aufbauhöhe und eine feste Auflagefläche für die Kupferheizrohre mit den aufgesteckten Alumininium-Wärmeverteilern zur Verfügung standen. Auf dem rechten Foto sehen Sie die Kupferheizrohre auf der Wärmedämmung liegen. Auf diese werden im nächsten Schritt die Aluminium-Wärmeverteiler aufgebracht.

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Die besondere Herausforderung  bestand bei diesem Bauvorhaben darin, dass nahezu alle Gefache unterschiedliche Breiten hatten. Die Flügellängen der Aluminium-Wärmeverteiler wurden exakt den Gefachen angepasst, um die Gefache möglichst vollständig auszufüllen und so eine ausgeglichene Bodenoberflächentemperatur zu gewährleisten. Wir können Aluminium-Wärmeverteiler in Sondermaßen herstellen. Vorliegend kamen Längen von 200 mm bis 500 mm zum Einsatz. Wie so etwas konkret aussieht, können Sie auf den folgenden Fotos sehen. Selbstverständlich wird das gesamte Heizrohr mit Aluminium-Wärmeverteilern bestückt - wir hatten hier lediglich zur besseren Veranschaulichung zunächst nur einige wenige Aluminium-Wärmeverteiler aufgebracht.

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Falls auch Sie eine Fußbodenheizung in eine Holzbalkendecke integrieren möchten, zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir beraten Sie gerne umfassend und erarbeiten eine für Sie ideale heiztechnische Lösung.

Für weitere Informationen zum Thema "Integration einer Fußbodenheizung in eine bestehende Holzbalkendecke" klicken Sie bitte auf diesen Link!

 

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